Hotel Alte Lohnhalle

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Andere über uns:

Unser kleines Hotel in den Medien:

Kultiges Hotel im Schatten des Förderturms
Aus der Titelstory "Betten für alle Fälle - Zwischen Luxusvilla und Zechenromantik"
von Rolf Kiesendahl, MEO Dezember 2012 (Wirtschaftsmagazin der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen)

Dem Touri sein Quartier - 18. Oktober 2012 DIE ZEIT No 43
Reisebeilage "Die schönsten Hotels unter 100 Euro"

„Alte Lohnhalle“ in Kray bietet Fremden ein Zuhause
WAZ ESSEN 03.04.2012

Ne, wat schön - Bericht in der NRZ über das neue Merian-Sonderheft „Reiseziel Kultur“
vom 27.07.2011

WAZ-Wochenende: Hier liegen Sie richtig - in ungewöhnlichen Betten vom 11.11.2010

Bericht über Ruhr2010 im Reiseführer Viamichelin, Oktober 2010

Tipp im WDR-Fernsehen "Wunderschön! Extra Ruhr.2010" vom 25.04.2010

Artikel in der Zeitschrift "Madame" April 2010

Bericht des belgischen Fernsehens über die Kulturhauptstadt 2010
und die "Alte Lohnhalle"

Reisetipp im Radio WDR4 - Schönes bleibt 2007

Extraschicht 2007 auf Bonifacius: Bericht in der NRZ vom 04.06.2007

Sonntagsspaziergang: Übernachten in der Zeche im dradio vom 29.04.2007

WAZ Wochenende 15.08.2008:

von Birgitta Stauber-Klein

Qualität in der Zeche

Mahlzeit. Außen knusprig, innen zergehen sie auf der Zunge: Eine gute Idee, die Gnocchi zu braten. Dazu marinierte Zucchini, ja und dann die Meerbarben. Leicht, lecker und ziemlich exklusiv, was die Küche im Herzen von Essen-Kray zu bieten hat. ...

... Wir sind ganz zufällig hier in der alten Lohnhalle der stillgelegten Zeche Bonifacius gelandet. Hinter der neogotischen Fassade verbirgt sich die kathedralenartige Halle mit alten Steinfliesen und imposanten Leuchtern. Die Gäste des Tagungshotels können sich auf grauen, schnörkellosen Sofas in der Lounge entspannen - wer sich für Industriekultur abseits der alles beherrschenden Zeche Zollverein interessiert, sollte hier unbedingt mal vorbeischauen.

Und essen. Die Karte ist übersichtlich, bietet Klassiker wie Tomatensuppe und Lasagne, daneben auch eine perfekt geschmorte Lammhaxe oder ein zartes Schweinefilet im Kartoffelmantel. Wer Bodenständiges mag, wird die Schmalzbrote für 2,80 Euro lieben, und die Bruschetta, die eigentlich langweilen, weil sie auf kaum einer Speisenkarte fehlen, sind einfach nur lecker.

Die Meerbarbenfilets sind mit 13,50 Euro das teuerste Gericht. Spaghetti gibt es schon für 7,90 Euro - die moderaten Preise trotz der hervorragenden Qualität der Zutaten sind das Ergebnis eines guten Managements.

Die Wirtin freut sich über jeden Gast, vor allem, wenn er nicht zu den Hotelgästen gehört. Die Bedienung ist zuvorkommend auf aufmerksam, da aber nur wenige Tische besetzt sind, darf man das auch erwarten.

Apropos Tische. Die braunen Kunststoffdecken mit Schaumstoffunterlage verleiten zum Knibbeln und geben dem Restaurant - völlig unnötigerweise - ein leicht miefiges Ambiente. Hier wäre weniger, also der blanke Tisch, mehr gewesen.

Eine kleine Weinkarte gibt es auch. Kein Wunder: Gleich neben der Lohnhalle können Kenner sich in Krays "Weinzeche" eindecken.

Preise: Für die hervorragende Qualität überraschend niedrig.

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